Die Energiewende ist eine Jahrhundertaufgabe. Der Verzicht auf die Kernenergie und später auch auf die Energie aus Kohle setzt einen radikalen Umbau der Energieversorgung voraus. Schritt für Schritt müssen die erneuerbaren Energien zu tragfähigen Säulen der Energieversorgung ausgebaut werden. Über die wichtigsten Maßnahmen, die dafür notwendig sind, informiert diese Homepage.

Dr. Detlef Koenemann ist Diplom-Physiker und befasst sich seit 1990 mit der Technik und Marktentwicklung der erneuerbaren Energien. Seine Schwerpunkte sind Solar- und Windenergie sowie Bioenergie. In seinen Fachartikeln und Vorträgen stellt er anschaulich dar, welche Rolle die erneuerbaren Energien im Energiemix der Zukunft spielen können. Außerdem befasst er sich mit den Chancen der politischen Umsetzung. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie wir bis zum Jahr 2050 eine nahezu vollständige Versorgung durch erneuerbare Energien erreichen können. Er war 16 Jahre lang, von 1992 bis 2008, Chefredakteur des Branchenmagazins Sonne Wind & Wärme. Seit April 2008 ist er als freier Journalist und Autor tätig.

 


Aktuelle Veröffentlichungen:

  • Die Energiewende braucht mehr Bürgerbeteiligung

    Mehrere große technische Herausforderungen, vor denen die Energiewende anfangs stand, wurden inzwischen bewältigt. Vor 30 Jahren war noch vollkommen unklar, ob die Produktion von Solar- und Windstrom im großen Maßstab zuverlässig gelingen würde. Inzwischen liefert die Solar- und Windenergie zuverlässiger ... […]

  • Stromspeicherung am toten Punkt

    Seit der Abschaltung der letzten drei deutschen Kernkraftwerke müssen die erneuerbaren Energien die dadurch entstehende Lücke schließen. Bisher scheint das ganz gut zu gelingen. Die optimistisch eingestellten Experten betonen immer wieder, dass der Anteil der erneuerbaren Energien an der deutschen ... […]

  • Auf Gedeih und Verderb von China abhängig

    Die europäische Photovoltaik-Industrie ist weit davon entfernt, den Bedarf zu decken, den der Klimaschutz erfordert. Die Energiewende ist auf den massenhaften Import chinesischer PV-Module angewiesen. Dieses Thema beherrschte das 38. PV-Symposium in Bad Staffelstein. Die indirekten Auswirkungen des Ukraine-Krieges bekommt ... […]

  • Knappe Realisierung eines innovativen Projektes

    Zwei Blockheizkraftwerke, eine große Solarthermieanlage und eine Flusswasserwärmepumpe wurden zu einer ungewöhnlichen Fernwärmequelle kombiniert. Als die Referenzwärme nachgewiesen werden musste, wurde es spannend. Die Stadtwerke Lemgo haben 11 Millionen Euro in ihre Fernwärmeversorgung investiert, um sowohl Solarthermie zu gewinnen als ... […]

  • Solare Klostergeschichten: Chronik des Photovoltaik-Symposiums von 1986 bis 2017

    Als das Symposium Photovoltaische Solarenergie vor 32 Jahren erstmals stattfand, war Solarstrom noch fast unbezahlbar und blieb deshalb den Idealisten vorbehalten. Die Netzeinspeisung war praktisch unbekannt, und die frühen Solarpioniere speicherten den Solarstrom in Batterien, um Kleingeräte mit sauberem Strom ... […]

  • Elektroautos helfen uns nicht weiter

    Einige Öko-Aktivisten, die es sich leisten können, trennen sich nun von ihrem töffelnden Benzin- oder feinstaubigen Dieselfahrzeug und steigen auf ein leise surrendes Elektroauto um. Beliebt ist zum Beispiel der BMW i3. Wer hässliche Autos nicht leiden kann und noch ... […]

  • Dünnschichtmodule immer leistungsfähiger

    Der Photovoltaik-Markt wird vom kristallinen Silizium beherrscht. Doch die Dünnschicht-Technologie holt auf. Vor allem die CIGS-Module haben in jüngster Zeit erhebliche Fortschritte gemacht. Der Triumph der kristallinen Silizium-Technologie, die in den vergangenen Jahren mit erstaunlichen Kostensenkungen alle Prognosen übertraf, stellte ... […]